Zeitreise - Mallnitz

Mallnitz ist heute ein Bergsteigerdorf mit viel Tradition und alpiner Kompetenz. Seine mit Wegen und Schutzhütten bestens erschlossene Bergwelt ist ein Eldorado für Wanderer und Bergsportler und bietet alle Möglichkeiten, vom ebenen Spazierweg mitten im Nationalpark Hohe Tauern bis zur hochalpinen Kletterpartie in der Welt der Dreitausender.

Mallnitz – Bergsteigerdorf mit viel Tradition

Es ist schwer einzuschätzen, seit wann die Mallnitzer Tauernübergänge als Verbindungswege zwischen Nord und Süd in Verwendung stehen. Funde lassen dies zumindest ab der Jungsteinzeit vermuten. Keltische Münzfunde und Reste römischer Straßenanlagen legen nahe, dass diese Wege seit der Antike eine zumindest temporäre Bedeutung als Passagen über die Hohen Tauern besaßen. Der ausgeprägte Saumverkehr des späten Mittelalters und der beginnenden Neuzeit, der auch mit dem Goldbergbau in Verbindung stand, mündete schließlich im beginnenden 19. Jh. in einen zunehmenden Reiseverkehr.

 

Das 19. Jahrhundert war allgemein eine Zeit, in der die Bergwelt von Reisenden und Abenteurern nicht nur mehr als gefahrbringendes und beschwerliches Hindernis gesehen, sondern als lohnendes Reiseziel entdeckt wurde.
Dies gilt auch für Mallnitz, denn seit den 1870er Jahren entwickelte sich Mallnitz zu einem der begehrtesten Orte der Sommerfrische in den Hohen Tauern. Es waren vor allem Touristen aus Klagenfurt, Wien und Triest, zumeist Adelige, die die Abgeschiedenheit und Ursprünglichkeit des Ortes zu schätzen wussten und sich durch die malerische Alpenkulisse im Mallnitzer Hochtal für die anfänglich sicher eher bescheidene touristische Infrastruktur ausreichend entschädigt fühlten.

 

Durch glückliche Fügungen setzte mit den 1880er Jahren auch der Bergsteigertourismus ein. Der bedeutende Wiener Paläontologe, Geologe und Gründer des Österreichischen Alpenvereins Edmund von Mojsisovics entdeckte das Mallnitztal als seinen bevorzugten sommerlichen Aufenthalt. Mojsisovics war über seinen Freund, den gebürtigen Obervellacher, herausragenden Chirurgen und Wiener Universitätsrektor Dr. Karl Gussenbauer, nach Mallnitz gekommen. Mit Mojsisovics und vor allem mit seinen hervorragenden Kontakten zu nordwestdeutschen Alpenvereinssektionen wie Hannover, Hagen, Celle, Minden, Göttingen, Goslar, uvm. setzte 1888 mit der Errichtung der Hannoverhütte im Ankogelgebiet eine klassische alpine Erschließertätigkeit ein, die in Kärnten bisher in dieser ausgeprägten Form nicht bekannt war. Schon vorher hatte ein intensiver Wettlauf um die Entdeckung neuer Routen und Gipfel-Erstbesteigungen begonnen, die Mallnitz in der alpinistischen Fachliteratur immer wieder reiche Erwähnung verschafften.

 

Für Mallnitz zeichnete sich eine hoffnungsvolle Zukunft als Ort der Sommerfrische und des Bergsportes ab, allein die komplizierte Anreise setzte dieser Entwicklung noch deutliche Grenzen. Mit der Errichtung der Tauernbahn war das Mallnitztal ab 1909 jedoch an das gesamte europäische Bahnnetz angeschlossen, was eine wirtschaftliche und touristische Blütezeit einleitete.

Wintersaison leider beendet
Winter season closed

ab 15.03.2020

Werte Partner und Gäste,
aus gegebenem Anlass beenden wir die Wintersaison schneller als geplant.
Die Skigebiete schließen am Sonntag, 15. März, die Beherbergungsbetriebe am Montag, 16. März.

Alle aktuellen Informationen finden Sie auf www.kaernten.at/aktuelle-informationen/
Wir freuen uns, Sie zu einem späteren Zeitpunkt bei uns begrüßen zu dürfen!


Dear guests and partners!
Due to the occasion the winter season 2019/2020 finishs earlier than planned.
The lifts will close with Sunday, 15. March 2020 and the accommodation establishments with Monday, 16. March 2020.

All information about this you will find on www.visitcarinthia.at/information/
We look forward to welcoming you at later.