Der Teufelstritt in Stallhofen

Knapp vor Obervellach, dem Hauptort des Mölltales, steht die Wallfahrtskirche „Maria Tax“ in Stallhofen, die früher von den Bewohnern des Tales viel aufgesucht worden ist. Eine alte Sage erzählt, dass diese Kirche sogar einmal der Teufel betreten habe. Man sieht hier auf der obersten Stufe der Steinstiege, welche zur Orgelempore hinaufführt, den Klauenabdruck eines Bockfußes, der vom Teufel stammen soll.

Unweit von Stallhofen lebte nämlich eine Bäuerin, die durch mehrfaches Unglück sehr verarmt war. Sie wollte aber unbedingt wieder reich werden. Schon von ihrem Großvater hatte sie erfahren, dass man zu Reichtum gelangen könne, wenn man dem Teufel die Seele verschreibe. Es graute ihr zwar bei dem Gedanken daran, dass man für ein bisschen irdisches Glück, für die ganze Ewigkeit das Seelenheil verlieren solle. Schließlich siegte in ihr aber doch die Gier nach dem Geld, und so beschwor sie in einer finsteren Nacht den Herrn der Hölle herbei.

Schon nach wenigen Sekunden hörte die Bäuerin ein verdächtiges Tappen im Vorhaus, und plötzlich stand der Teufel in Bocksgestalt vor ihr in der Küche. Er war in seinem zottigen Fell grauenhaft anzusehen, und die Bäuerin erschrak so sehr, dass sie in ihrer Angst nicht von der Stelle weichen konnte. In dieser furchtbaren Not bereute sie ihren Fehltritt und gelobte sich der Gnadenmutter in der nahen Kirche zu Stallhofen an. Kaum hatte sie das Gelöbnis getan, spürte sie auch wieder die nötigen Kräfte in ihren Gliedern, um die Flucht ergreifen zu können. So rasch sie ihre Beine trugen, eilte sie nach Stallhofen, stieß die Kirchentüre auf und sprang über die Steintreppe auf die Empore.

Hinter der Bäuerin her aber eilte der Satan in Bocksgestalt und streckte immerzu seine Krallenhand nach dem Opfer aus. Als die Verfolgte die letzte Stufe der Kirchenstiege erreicht hatte, schlug es auf dem hohen Turm ein Uhr. Das war das Glück der Bäuerin, denn nun hatte der Teufel keine Macht mehr über die Menschen. Deshalb stampfte er zornentbrannt mit seinem Bocksfuß auf die graue Steinstufe und verschwand mit einem donnerähnlichen Krach aus der Kirche.

Die Bäuerin aber war erschöpft am kleinen Marienbild neben der Orgel in die Knie gesunken und dankte der Gottesmutter für ihre Rettung. Sie blieb für immer eine fromme Frau und ist durch ihren Fleiß auch noch zu etwas Wohlstand gekommen.

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